1901 bis 1910

Detektorempfänger (auch Geradeausempfänger) nach Marconi aus 1906 mit einem Kristall. Besonderheit: funktioniert stromlos, die wenige benötigte Energie kommt aus den empfangenen elektromagnetischen Wellen. Wiedergabe nur über Kopfhörer möglich; das zu empfangende Frequenzband bestimmt sich über die meist wechselbare Spule (LW, MW, KW). Ab etwa 1950 kamen statt der Kristalle Germaniumdioden zum Einbau.  Wegen der günstigen Anschaffungskosten waren Detektor-Radioempfänger auch nach 1945 noch stark verbreitet, bis sich dann die typischen Röhrenradios durchsetzten.