1945

  • Audio: Mitschnitt des Französischen Rundfunks, Paris
  • Jan. -- Sendebeginn des Auslandsdienstes des kanadischen Rundfunks CBC als Radio Canada's International Service.
  • 6. April – Der Reichssender Wien stellt sein Programm ein.
  • 1. Mai -- über den Sender Flensburg wird die letzte Meldung aus dem Führerhauptquartier verlesen.
  • 4. Mai – Start von Radio Hamburg. Er steht unter Kontrolle der britischen Besatzungsmacht.

  • 10. Mai -- der Sender Flensburg wird von britischen Soldaten erobert und geschlossen.
  • 12. Mai – Start von Radio München. Es steht unter Kontrolle der US-amerikanischen Besatzungsmacht.

  • 13. Mai – Programmbeginn von Radio Berlin, dem späteren Berliner Rundfunk, durch sowjetisches Militär.
  • 13. Mai  Audio des Berliner Rundfunks (SBZ)

  • 3. Juni – Start von Radio Stuttgart. Er steht unter Kontrolle der US-amerikanischen Besatzungsmacht.
  • 6. Juni – Mit den Worten „Hier ist der österreichische Sender Rot-Weiß-Rot! Möge dieses Medium dazu beitragen, die Österreicher zu einem gut unterrichteten Volk zu machen!“ eröffnet in Salzburg der amerikanische Generalmajor Walter M. Robertson den US-amerikanischen Besatzungssender Rot-Weiß-Rot
  • 16. Juni -- Start des Südwestfunks (SWF) in Baden-Baden auf Anordnung der französischen Besatzungsmacht.
  • 29. Juli – Das BBC Light Programm geht auf der Frequenz des späteren BBC Radio 2 auf Sendung.
  • 4. August – AFN Berlin geht auf Sendung. Das erste gespielte Musikstück ist Rhapsodie in Blue von George Gershwin.
  • 15. August – Tennō Hirohito, der japanische Kaiser, verkündet in einer Rundfunkansprache an das japanische Volk die Kapitulation Japans. Millionen Japaner hören damit zum ersten Mal die Stimme ihres Kaisers.
  • September -- der NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) mit Standorten in Hamburg, Berlin, Köln und Hannover wird auf alliierte Anordnung organisiert.

Kaiser Hirohito beim Verlesen der japanischen Kapitulation